Von Einer Nahtoderfahrung Und Dem Weg Aus Der Krise | Claudia Lehmer

 

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Von einer Nahtoderfahrung und dem Weg aus der Krise

 

 

 

…..und plötzlich ist alles anders

Dies ist ein sehr persönlicher Artikel, so persönlich wie deine Themen, die du anvertraust oder beabsichtigst sie mir anzuvertrauen…. es geht um meine Nahtoderfahrung

Auf meiner Website schreibe ich unter dem Punkt – Über Mich – …mir ist nichts fremd, wir begegnen uns auf Augenhöhe. Als ich das schrieb, da wusste ich nicht, es gibt noch einige Dinge die ich nicht erlebt habe. Darüber möchte ich berichten.

Warum schreibe ich über ein so intimes Ereignis der Nahtoderfahrung, fast einem Tabuthema.

Ich bin, sicher es gibt viele Menschen die sich damit beschäftigen, was passiert, wenn man in einer scheinbar hoffnungslosen Situation ist und wie kommt man aus einem Trauma, das entsteht wieder raus. Ich werde über die Entstehung berichten, dem Verlauf und dem Weg aus der Krise zurück ins Leben.

Vor nicht allzu langer Zeit, der genaue Zeitpunkt spielt an dieser Stelle keine Rolle, befand ich mich in einem Park in Berlin, voller Vorfreude auf ein gemeinsames Picknick mit intensiven Gesprächen und gutem Wein. Ich begann den Nachmittag mit einigen Sonnengrüßen unter einem schattigen Baum. Ich genoss die Dehnungen und fühlte mich intensiv. Bei diesen Übungen fühlte ich viel Energie und große Freude an meinem Leben und war unendlich weit weg vom Thema Nahtoderfahrung.

Kurze Zeit danach stach mir eine Wespe durch die Yogahose ins Bein.

Es waren viele Jahre, ja Jahrzehnte vergangen, seit dem letzten Mal. Ich wusste, ich bin allergisch, aber es war ewig her und der Ausgang damals schmerzhaft aber nicht bedrohlich.

Ich fühlte großen Schmerz, versuchte zu kühlen, zu reiben. Was dann passierte kann getrost als Kaskade hinab bezeichnet werden. Innerhalb von Minuten ging es mir sehr schlecht, ohne in Einzelheiten zu verfallen. Es war recht schnell klar, ich brauche den Notarzt, ich hatte einen anaphylaktischen Schock, mitten auf der Wiese im Park.

Die erste Zeit mit den Ärzten nahm ich bewusst wahr. Ich folgte, so gut es ging, ihren klaren Anweisungen, meine Begleitung ebenso. Ich wurde mit unzähligen Zugängen gespickt über die meine lebenswichtige Arznei lief. Zu diesem Zeitpunkt glitten dann meine Gedanken und meine Sinne langsam etwas ab. Ich fühlte, das Schließen der Augen ist wohltuend. Ich wollte mich in meinen Körper zurückziehen, in ihm abtauchen. Das laute Rufen der Ärzte führte zum Öffnen der Augen, ich sollte sie ansehen. Das fiel mir immer schwerer, i