Die Welt, der Klang, du und ich

 

Ich liebe Klangschalen und arbeite viel mit ihnen. Sie werden auf den Körper gesetzt, göttlich, tiefgreifend, hoch emotional. Aber warum ist das so?

Ganz kleiner Exkurs:

Der Ursprung unseres Universums war der mit dem Urknall bezeichnete kosmische Schöpfungsakt.

Dank Computertechnik konnte man diesen Sound nachbauen. Die Wellen der kosmischen Hintergrundstrahlung wurden ausgewertet. Daraus lässt sich der Sound vergangener Welten rekonstruieren. Man entdeckte, der Klang der ersten Stunde ähnelt einem kosmischen Dröhngesang, nicht einem Knall.

Dieser Urklang schwingt in uns mit. Wir können diesen Sound natürlich nicht mit den Ohren hören. Eine kosmische Schallwelle würde ca. 50.000 Jahre brauchen, um an einem Menschen vorbeizuziehen. Viele mit Musik arbeitende Menschen wie Musiker oder Schamanen bestätigen, in vollendeten Klängen schlummert das Geheimnis unseres Lebens.

 

Wölfe heulen, Vögel singen und Wale auch. Archäologen, Logopäden und Linguisten gehen davon aus, dass die ersten Menschen ersteinmal gesungen haben, bevor sie sprachen. Die Entwicklung von Sprache und Kultur lief wohl parallel.

Babys im Mutterleib sind glücklicher und gedeihen besser, wenn die Mutter singt, das weiß man. Nun hat man auch herausgefunden, welche Geräusche der Fötus im Mutterleib genau hört. Die Mikrofone im Inneren des Körpers verrieten, das Baby hört Töne wie von einem Didgeridoo oder der Obertonmusik. Daher werden Babys, die als Frühchen auf die Welt kommen, auch mit Klängen umsorgt. Ganz kleine Klangschalen erzeugen das typische Urgefühl, ist das nicht wunderbar so schöne Entspannung zu Erleben…

 

Heute weiß man, fast alle indigenen Völker nutzen Klänge für verschiedene Zwecke:

 

  • für die Beruhigung von Kindern und aggressiven Menschen
  • zur Überlieferung alten Wissens
  • zur Stärkung des Gruppengefühls
  • auf der Jagd
  • für spirituelle und therapeutische Zwecke, bei schamanischen Riualen
  • als Heilmittel

 

Interessant auch, dass im Mittelalter zum Arztstudium auch die Ausbildung in Musik gehörte.

Später dann galt die Kunst der Töne für einen längeren Zeitraum nur der Unterhaltung, altes Wissen ging verloren.

 

Wie schön, dass sich das änderte.

Heute können wir von der tiefen Wohltat profitieren, die diese Klänge in uns auslösen, tiefe Entspannung erleben. Wir werden an ganz Altes erinnert, urspüngliches. Die Zellen beginnen zu schwingen, eine tiefe eigene Wahrnehmung entsteht. Solltet ihr einmal die Möglichkeit haben dies auszuprobieren, unbedingt machen. In Israel wird viel in der Onkologie und der Prävention von Depressionen mit Klangschalen gearbeitet, sehr spannend.